Nach dem es Quiero mit dem Datenschutz ja überhaupt nicht hat, fiel die Entschuldigung dazu doch eher mager aus:
“Sehr geehrter Herr jwm,
vielen Dank für Ihre E-Mail. ich beziehe mich auf Ihre E-Mails vom 03.09.2001. Bitte entschuldigen Sie, daß wir nicht umgehend geantwortet haben. Wir haben uns erst einmal mit Ihrem speziellen Fall tiefergehen beschäftigt, wie es zu der Kundennummer-Zusammenfassung kommen konnte, obwohl Sie ja eine anderslautende E-Mail-Adresse angegeben haben als die unter der Kundennummer Ihrer Frau gespeicherte und somit auch als separater Besteller zu sehen sind, der nicht einfach dem Bestellerhaushalt zugeordnet werden kann.
Die einzige Erklärung, die wir im Nachhinein dafür haben, ist daß die Zusammenführung aus Versehen passierte, beim Abgleich der Internet-Protokolle, ohne daß die anderslautende E-Mail-Adresse bemerkt wurde. Ihre Verärgerung hierüber können wir natürlich nachvollziehen und können Sie und Ihre Frau nur um Entschuldigung bitten.
Wir haben diesen Fehler behoben, Ihre Kundennummer lautet: XXXXXXX. Intern werden wir entsprechende Maßnahmen treffen, um eine Wiederholung eines solchen Versehens künftig auszuschließen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einen schönen Tag.
Viele Grüße aus Bad Rodach Qiéro!
ein Vertriebsbereich der Jako-o GmbH“
Wie gesagt, da hätte ich mehr erwartet. Aber dass die interne Prüfung und die Überarbeitung der Abläufe dazu führte, dass sich NICHTS änderte – das fand ich schon ein starkes Stück. Die obige Mail ist datiert auf den 5. 9. 2011. Am 7.9.2011 geht – mit selbstredend falscher Kundennummer – die Versandmeldung an meine Göttergattin raus.
Natürlich hat auch die Rechnung eine falsche Anrede, einen falschen Namen und eine falsche Kundennummer.
Damit ist also weder die Datenschutzlücke gefixt noch irgendein Prozess umgesteuert.
Irgendwie doch recht blamabel …